Trauben mit oder ohne Kerne: was ist gesünder?
Sollte man lieber Trauben mit oder ohne Kerne essen?
Der Nachteil der Kerne?
Sie sind bitter und hart, daher greifen viele lieber zu kernlosen Trauben.
Warum gibt’s überhaupt kernlose Trauben?
Diese sind das Ergebnis gezielter Züchtung.
Trauben mit Kernen sind ein kleines Gesundheitswunder:
Die Kerne enthalten besonders viele Antioxidantien, sog. Polyphenole, darunter OPC (oligomere Proanthocyanidine) mit:
- entzündungshemmender
- gefässschützender
- zellschützende und -erneuernder Wirkung
Verteilung der Polyphenole in der Traube (Singleton & Esau 1969)
- Kerne: 64 %
- Schale: 30 %
- Fruchtfleisch: 1 %
- Saft: 5 %
Das bedeutet:
- Mit dem Verzicht auf die Kerne gehen rund zwei Drittel der gesundheitsfördernden Polyphenole verloren.
- Traubenkerne enthalten ausserdem deutlich mehr Ballaststoffe als das Fruchtfleisch oder der Saft und das ist besonders wertvoll für das Darmmikrobiom.
- Knapp ein Drittel der gesundheitsfördernden Polyphenole sitzen in der Schale. Dunkle Trauben enthalten bis zu 10x mehr Polyphenole / OPC
Fazit:
- Trauben mit Kernen sind gesundheitlich klar im Vorteil, vor allem durch die hohe Konzentration an Polyphenolen.
- Ebenso Trauben mit dunkler Schale.
- Kernlose Trauben sind zwar angenehmer zu essen, bieten aber weniger gesundheitlichen Nutzen.
- Kerne gut kauen: unzerkaute Kerne werden oft unverdaut wieder ausgeschieden.
- möglichst Bio-Qualität wählen, um Pestizide zu vermeiden.
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