Salz – das „unsichtbare Gift“ in unseren Arterien

Die WHO empfiehlt max. 5 g Salz pro Tag.

In der Schweiz nehmen wir im Schnitt fast 9 g zu uns – also fast doppelt so viel! Das meiste davon merken wir gar nicht: es steckt in Brot, Käse, Wurst, Fertiggerichten und Saucen.

Die Folgen von zuviel Salz:

  • Indirekter Schaden: Salz beeinflusst den Flüssigkeitshaushalt, was den Blutdruck erhöhen kann. angfristiger Bluthochdruck greift die Blutgefässe an, was zu deren Verhärtung (Arteriosklerose) führt und die Versorgung der Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen verschlechtert. Dies kann zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und einer Nierenschwäche bis hin zum Versagen führen.
  • Direkter Schaden: die Gefässe können auch unabhängig vom Blutdruck geschädigt werden. Schon 30 Minuten nach einer salzigen Mahlzeit ist die Arterienfunktion messbar eingeschränkt. Salz blockiert das Enzym Superoxid-Dismutase. Dadurch werden freie Radikale nicht mehr neutralisiert: oxidative Schäden an den Arterien sind die Folgen.

Die gute Nachricht:

Schon eine Reduktion von ½ Teelöffel Salz pro Tag verbessert die Gefässfunktion und das spürbar innerhalb von 2 Tagen.

So schützen wir Herz & Gefässe:

  • Fertigprodukte meiden, Zutatenliste checken.
  • Regionales Frischfleisch kaufen (z. B. Poulet in der Schweiz nicht mit Salzlake behandelt).
  • Selbst kochen - Kräuter & Gewürze statt Salz.
  • Kaliumreiche Lebensmittel & Kalium-Salzersatz nutzen (Achtung bei Nierenproblemen).
  • Pflanzenbasierte Ernährung bevorzugen. 

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