Präoperative Ernährung bei Prothesenimplantationen: Ein Game-Changer für die Genesung! 

Patienten, die sich einer Hüft- oder Knieendoprothesenimplantation unterziehen, können erheblich von einer gezielten präoperativen Ernährungsoptimierung profitieren. Dies ist weit mehr als nur ein "Nice-to-have", es ist ein entscheidender Bestandteil eines multimodalen Prä- und Rehabilitationskonzepts, das die Physiotherapie ideal ergänzt.

Warum präoperative Ernährung so wichtig ist:

Studien belegen, dass ein individuell abgestimmter Ernährungs- und Screening-Ansatz (insbesondere die frühzeitige Identifikation und Optimierung von Mangelernährung sowie die Begleitung durch eine ernährungsmedizinische Fachperson) zu signifikant besseren klinischen Ergebnissen führt:

  • Kürzere Krankenhausaufenthalte und weniger Komplikationen: Perioperative ernährungsmedizinische Interventionen, einschliesslich immunmodulierender Ernährung oder protein-/kohlenhydratbetonter Prähabilitation, reduzieren Risiken wie Infektionen und metabolische Störungen.
  • Gezielte Nährstoffversorgung: Im Rahmen der Beratung besprechen wir auch allfällig notwendige präoperative Supplemente, um Defizite frühzeitig auszugleichen und die Heilungsphase optimal zu unterstützen.
  • Verbesserte Erholung: Präoperative Unterernährung und sarkopenische Zustände sind starke Prädiktoren für schlechtere Erholungsparameter und eine längere Erstmobilisierung nach der Implantation. Eine optimale Ernährung wirkt dem entgegen.

Medizinisches Fazit:

  • Die präoperative Ernährungsumstellung sollte als Standardelement der Patientenvorbereitung in der Endoprothetik etabliert werden. 
  • Sie verbessert nicht nur das operative Ergebnis, sondern auch die postoperative Erholung entscheidend, vergleichbar mit der Bedeutung von Physiotherapie.

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