Vegan weniger Hitzewallungen? Neue Daten zu Ernährung in der Menopause
Eine aktuelle randomisierte Studie (Kahleova et al., Menopause, 2025, https://menopause.org/wp-content/uploads/press-release/MENO-D-24-00353.pdf) untersuchte, wie sich die Verarbeitung von Lebensmitteln im Rahmen einer veganen Ernährung auf Körpergewicht und Hitzewallungen bei postmenopausalen Frauen auswirkt.
Studiendesign:
- 84 postmenopausale Frauen, 12 Wochen Interventionsdauer
- Vergleich: Low-fat, vegane Ernährung mit Sojabohnen vs. omnivore Kontrollgruppe
- Auswertung nach dem NOVA-System (Grad der Lebensmittelverarbeitung)
Zentrale Ergebnisse:
- Die vegane Gruppe reduzierte den Konsum von tierischen (auch unverarbeiteten und hochverarbeiteten) Produkten deutlich.
- Dies war mit einem signifikanten Gewichtsverlust (–3,6 kg vs. –0,2 kg) verbunden.
- Gleichzeitig gingen schwere Hitzewallungen um 92 % zurück (vs. keine relevante Veränderung in der Kontrollgruppe).
- Der Verarbeitungsgrad von pflanzlichen Lebensmitteln spielte dabei keine Rolle – entscheidend war die Reduktion tierischer Produkte.
Fazit:
- Eine pflanzenbasierte, sojareiche Ernährung kann nicht nur beim Gewichtsmanagement, sondern auch bei vasomotorischen Symptomen in der Menopause wirksam sein, insb. Bei Frauen mit belastenden Hitzewallungen.
- Die positiven Effekte traten sogar unabhängig davon auf, ob die pflanzlichen Lebensmittel verarbeitet waren oder nicht. Trotzdem gilt auch hier: je weniger hochverarbeitete Lebensmittel desto besser!
- Eine Ernährunsumstellung solle immer versucht werden, ich unterstütze Sie gerne beratend dabei.
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