"Vitamin D? Hab ich einfach hochdosiert online bestellt“ ⚠

Diesen Satz höre ich in der Praxis erschreckend oft.

Denn viele denken: Vitamin D = gesund = je mehr, desto besser. Dabei ist Vitamin D deutlich komplexer als viele denken.

Hier sind 5 Punkte, die fast niemand kennt, die aber entscheidend sind:

1. Vitamin D ist eigentlich kein Vitamin  Es ist ein Prohormon. Der Körper produziert es selbst über Sonnenlicht und es beeinflusst die Genexpression in nahezu jeder Zelle. Wir sprechen also eher über Hormonregulation als über ein „normales Supplement“.

2. Ohne Magnesium funktioniert Vitamin D kaum  Magnesium wird benötigt, um Vitamin D in seine aktive Form umzuwandeln. Fehlt Magnesium, bleibt Vitamin D biologisch oft wirkungslos. Hochdosiertes Vitamin D kann daher zu einem Magnesiummangel führen.

3. Vitamin K2 entscheidet, wohin das Calcium geht  Vitamin D erhöht die Calciumaufnahme. Vitamin K2 stellt sicher, dass das Calcium in den Knochen landet und nicht in den Gefässen (Gefässverkakung).

4. Der Körper mag Konstanz, keine Extremdosen  Monatliche oder halbjährliche „Vitamin-D-Boosts“ wirken oft unphysiologisch. Eine konstante tägliche Dosierung sinnvoller als seltene Hochdosen.

5. „Viel hilft viel“ gilt hier nicht. Vitamin D ist fettlöslich und wird gespeichert. Zu hohe Mengen können zu einer Hyperkalzämie führen mit möglichen Folgen wie Nierensteinen, Herzrhythmusstörungen oder Gefässproblemen.

Meine wichtigsten Empfehlungen im Alltag: 

  • Täglich morgens nierdrigdosiert einnehmen
  • Immer mit einer fetthaltigen Mahlzeit
  • Magnesium und Vitamin K2 mitdenken
  • Regelmässig den 25-OH-Vitamin-D-Spiegel kontrollieren, nicht blind sondern individuell supplementieren

#VitaminD #Longevity #Prävention #Magnesium  #drbergervegan

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